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Schlüpfe in die Haut des
tapferen Ritters Arthur und bekämpfe die unheimlichen Kreaturen
der Finternis. Sardius, der Imperator des Bösen und der Herrscher
über die Dunkelheit, hat Prinzessin Guinevere in die
schleimigen Abgründe der Phantom-Zone entführt. Du mußt nicht nur
die Prinzessin retten, sondern auch den Rest der Menschheit.
Sardius hat nämlich ein teuflisches Heer von Zombies, Vampiren
und anderen Untoten aufgestellt und beherrscht jetzt das
Königreich der Ghouls. Dein Abenteuer führt dich durch
geisterhafte Friedhöfe, verlassene Ruinen und stürmische Meere.
Vorbei an bösartigen Zauberern, die dich in ein Baby, ein Huhn
oder Skelett verwandeln.
Super Ghouls N Ghosts ist ein emens schweres Spiel. Ihr lauft und
springt mit dem
Ritter Arthur durch wirklich schön gestaltete Level und müsst
allerlei Monstergesindel ausschalten. Dazu stehen Euch viele
verschiedene Waffen zur Verfügung. Angefangen bei der Standard
Lanze (die auch schon beim Vorgänger Ghosts N Goblins eingesetzt
wurde), habt Ihr einen Bogen, eine Fackel, ein Beil, ein Messer
eine Sichel .. und
einige mehr. Die Waffen sind sehr vielseitig.
Ihr könnt in zwei Rüstungen schlüpfen.
Die silberne und die grüne. Werdet Ihr
getroffen, steht Ihr in
Unterhosen da (damals schon ein Lacher... ihr werdet oft in
Unterhosen die Level bestreiten müssen). Werdet Ihr im Feinripp
wieder getroffen, ist
ein Leben dahin.
In den Levels könnt Ihr diverse Boni, wie Geldsäcke
zusammensuchen, die Euch Punkte bringen. Oftmals stehen Truhen in
den Levels herum, die andere Waffen, Rüstungen
oder auch Gegner enthalten (also mit Vorsicht öffnen).
Es gibt in SGNG sehr lästige Gegner, die Euch das Vorankommen
schwer machen. Besonders der rote Dämon (übrigens der
Hauptcharakter aus
Demon's Crest) ist sehr lästig. Er weicht
Schüssen aus, und attackiert Euch solange, bis Ihr ihn erwischt
habt.
Es gibt ein paar hakelige Sprungpassagen, die es zu meistern
gilt. Das Spiel ist stellenweise leider recht unfair. Im Optionsmenü auf
jeden Fall 9 Leben und "Beginner" als Schwierigkeitsgrad
einstzellen. Schade ist auch, das es in den Levels keine
Zwischenspeicherpunkte gibt. Sterbt Ihr irgendwo, müsst Ihr stets
von vorn anfangen.
Soundtechnisch, ist im Gegensatz zu den fast schon erbärmlichen
Soundeffekten, die Musik recht gelungen und regt zum
Mitpfeifen an.
Die Graphik ist farbenfroh (der Schneelevel sieht besonders gut
aus). Nur die Animationen der Sprites hätten etwas besser sein
können.
Wer Jump 'n Runs mag, und vor einem heftigem Schwierigkeitsgrad
nicht
zurückschreckt, wird bei SGNG auf seine Kosten kommen. |